Biographie

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Meret Eva Windele, Jahrgang 1955, Studium von Philosophie und Soziologie, Heilpraktikerin.

Diverse Aus- und Weiterbildungen in Pflanzenheilkunde, Kommunikationstechniken, Gemeinschaftsbildung, Sport- und Bewegungstechniken.

Diplom Craniosacrale Therapie (Craniosacral Balancing,Logo2 ICSB, Schweiz).  

Meditationserfahrung seit 1986.

Achtsamkeitspraxis seit 1999.

Intensive Beschäftigung mit Mythen, Symbolik und Naturreligion.

Autorin des Buches "Jahreszeiten, Magie, Heilung".

Praktiziert in Kempten, Oberallgäu.

 

Lebenslinien - was mich geprägt hat

Was hat mich zu meiner beruflichen Orientierung geführt?

Manches Leben verläuft wie ein Fluss: verschiedene Wasser aus unterschiedlichen Gebieten vereinigen sich schließlich in einem charakteristischen Strom. Ebenso verknüpfen sich in meiner Arbeit die Erfahrungen meines bisherigen Lebens. 

Ich bin geboren und aufgewachsen im oberbayerischen Weilheim zwischen Ammersee und Starnberger See und mit Blick auf das Wettersteingebirge. Wie viele Kinder war ich ein magisches Kind. Ich sah Feen und Elfen und lauschte begeistert den Märchenerzählungen meiner Großmutter. Ich glaubte an den Nikolaus, den Osterhasen und das Christkind, sie waren für mich genauso real wie meine Eltern und meine kleine Schwester, und sie waren tief mit den jeweiligen Naturstimmungen verbunden, mit Schnee, Stille und langen Nächten oder mit Vogelgezwitscher, ersten warmen Tagen und Frühlingsblumen.

In der Natur fühle ich mich zu Hause. Meine Eltern haben mich als Kind in den Wald oder an die Seen mitgenommen. In den Ferien wurde gezeltet, und meine Mutter unterhielt einen herrlichen Blumen- und Gemüsegarten. Später habe ich auch alleine ausgedehnte Wanderungen unternommen und  häufig im Freien übernachtet. Zusammen mit meinem Ex-Mann gab es lange Trekkingtouren durch die Alpen, auch bei Schnee, Regen und bei starker Hitze. (Das war lange vor der Handy-Zeit!).
Ich beschäftige mich gerne mit Pflanzen, beobachte wilde Tiere oder lausche dem Wind oder dem Wasserrauschen. Die Natur wurde meine große Meisterin. Sie hat mich ein tiefes Vertrauen ins Leben gelehrt.

Gleichzeitig hat das menschliche Miteinander Angst und Trauer in mir geweckt. Wieso gibt es Gewalt, Aggression und Kriege? Und was können wir tun, um eine gerechtere und liebevollere Welt zu schaffen? Ich suchte Antworten in der Psychologie und in der Kulturgeschichte der Menschheit. Und weil ich etwas beitragen wollte, engagierte ich mich in der Frauenbewegung, in der Friedensarbeit und für den Naturschutz.

Auch spürte ich in mir die Sehnsucht nach einer für stimmigen spirituellen Lebenspraxis. Ich beschäftigte mich mit verschiedenen Religionen, besonders mit Hinduismus und Buddhismus , war fasziniert von östlichen Weisheitslehren und dem Wissen der Indianer. Mir fiel auf, dass die großen Religionen gar nicht hier in Europa entstanden sind. Und fragte mich, haben wir Europäer auch spirituelle Lehrer? Und da waren sie wieder, die Märchen und Mythen!

Ein langjähriges Rückenleiden brachte mich in Verbindung mit Heilungswegen. Was macht Menschen seelisch oder körperlich krank und wie kann Heilung geschehen? Ich näherte mich dem Thema vorsichtig, suchte erst nach meinem persönlichen Heilungsweg. Ich arbeitete viele Jahre in einem spirituellen Therapiezentrum. Schließlich machte ich die Ausbildung zur Heilpraktikerin und bildete mich weiter zur Craniotherapeutin.

Aus diesen Lebensfäden ist meine jetzige Arbeit entstanden.